Über Obedience:
Jeder Hund kann diese Sportart lernen, ob gross oder klein, ob Rassehund oder Mischling!
Obedience besteht aus 10 Übungen, welche in den 4 Wettkampfstufen von der Klasse Beginners, 1 bis 3 aufgebaut sind.
Das Mensch-Hund-Team muss beim Obedience die ganze Zeit absolut aufmerksam und flexibel bleiben.
Die folgenden Übungen bilden die Grundlage von Obedience:
Übung 1: Sitzen in der Gruppe
Übung 2: Ablegen in der Gruppe
Übung 3: Freifolge
Übung 4: Steh-Sitz-Platz aus der Bewegung
Übung 5: Heranrufen mit Steh und Platz
Übung 6: Voransenden in ein Viereck
Übung 7: Bringen
Übung 8: Bringen über die Hürde
Übung 9: Eigenidentifizieren
Übung 10: Distanzkontrolle
Die Schwierigkeitsstufe ändert sich stets nach Klasse.
Unser Leitbild:
Erziehung ist die Pflicht, Ausbildung die Kür. Erziehung beginnt bereits im Welpenalter. Das spielerische Lernen sollte ein Hund möglichst früh erlernen, damit er zu einem führigen Hund heranwächst. Erziehung ist das Festlegen von Regeln im täglichen Umfeld.
Wenn der Hund nicht zu gehorchen scheint, solltest Du erst einmal überlegen, ob dein Hund die Aufgabe überhaupt verstanden hat. Zerlege jede Aufgabe in kleine und kleinste Unteraufgaben und hilf Deinem Hund mit Körpersprache, „Guddeli”, Spiel oder Leinenunterstützung, es richtig zu machen. Dann geht dein Hund als Sieger aus dem Training hervor, was ihm Vertrauen und Sicherheit gibt.
Steigere die Ablenkungen und den Schwierigkeitsgrad der Übungen immer nur so, dass dein Hund es noch schaffen kann. Hab Geduld, baue Hilfen nicht zu früh ab und frische das Training auch später immer wieder auf.
- Ohne konsequente Erziehung ist Hundausbildung nicht möglich.
- Gewalt beginnt dort, wo Wissen aufhört und Verzweiflung ihren Anfang nimmt.
Du kannst deinen Hund mit Druck ausbilden, du kannst ihn aber auch dazu bringen, aus freien Stücken mitzuarbeiten. Dann müssen deine gestellten Aufgaben für deinen Hund einen Sinn ergeben, so dass er sie freiwillig und ohne Zwang erfüllt und mit Freude arbeitet. So entsteht mit der Zeit eine Partnerschaft durch gegenseitiges Vertrauen.
Verhalten löst also Verhalten aus: Gewalt erzeugt Gegengewalt, Hektik erzeugt Hektik, Ungeduld erzeugt Ungeduld, Ruhe erzeugt Ruhe, Motivation und Freude löst Motivation und Freude aus. Lernen muss Freude bereiten. Es sollte mit Erfüllung verbunden sein, sonst verlieren sowohl Mensch als auch Hund die Motivation.
Der Weg ist das Ziel - nicht nur die bestandene Prüfung. Und nur wer auf diesem Weg nicht nur an seinem Hund, sondern auch an sich selbst arbeitet, kommt weiter. Ohne Fleiss - kein Preis.
Hunde, die wortwörtlich alles verstehen, gut und böse unterscheiden können und Probleme durchschauen können gibt es nur im Fernsehen. Der treue, unbestechliche Hund, der sich für seinen Menschen aufopfert, ist eine schöne Wunschvorstellung - mehr nicht. Hunde stehen jenseits von Gut und Böse. Sie leben triebhaft und gegenwartsbezogen, kennen nur angenehme oder unangenehme Erlebnisse. Und da sie keine Masochisten sind, tun und wiederholen sie eben einfach das, was sich für sie lohnt und lassen das, was kein Erfolg bringt.
Hast Du Lust bekommen auf Obedience - melde dich oder komm doch einfach mal in unserem Training vorbei.